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Australien


Bei dem Gedanken an australische Weine kommt einem schnell der sogenannte „Brand Australia“ in den Sinn: süffige Marken-Weine mit hoher Fruchtintensität und stets gleicher Qualität. Insbesondere die ungemein saftigen und vollmundigen Rotweine erobern das Herz vieler Verbraucher mit Leichtigkeit. Doch auch in Australien hat in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden. Immer mehr Weinbaugebieten ist es gelungen Weine mit regionaler Identität herzustellen und eigenständige, nicht verwechselbare Stile zu kreieren. Die Gesamt­rebfläche von 162.000 ha steigt kaum noch an und wenn neue Weinberge angelegt werden, begibt man sich in kühlere Lagen. Auch die Phase der mit Holztönen überlagerten Weine neigt sich dem Ende zu und dem Weincharakter wird mehr Beachtung geschenkt.


Neuseeland


Obwohl Neuseeland nicht einmal so groß wie Italien ist, gibt es gleich drei extrem verschiedene Klimazonen. Im Nord-Süd-Gefälle begegnet man subtropischen, kühl maritimen und kontinentalen Klimata. Die meisten Weinberg sind nicht weiter als 20 km vom Meer entfernt, wodurch fast überall maritime Einflüsse herrschen. Die Sonnenstundenzahl ist, genau wie die Temperaturschwankung zwischen Tag und Nacht, hoch. So reifen die Trauben langsam und haben eine starke aromatische Prägung. Allein 70 % der gesamten Rebfläche entfallen auf die Rebsorte, an die man in Bezug auf Neusseland zuerst denkt: Sauvignon Blanc. Mit dem Sauvignon Blanc hat sich Neuseeland einen festen Platz in der Weinwelt erkämpft, obwohl die Rebfläche von 34.000 ha vergleichsweise klein ist.


USA



Die Weinbaugeschichte der USA ist, mit Europa verglichen, noch sehr jung. Trotzdem schaffen es die USA mit 450.000 ha Rebfläche unter die Top-Fünf der Welt. Ein Drittel dieser Fläche dient allerdings dem Anbau von Rosinen. In fast allen der fünfzig Bundesstaaten wird Wein erzeugt, doch nur Kalifornien, New York, Washington und Oregon haben bisher internationale Anerkennung erlangt. Dabei entfallen neun Zehntel der Gesamtproduktion auf Kalifornien.


Wie nicht anders zu erwarten sind die natürlichen Gegebenheiten für den Weinanbau bei einem so großen Land sehr verschieden. Allein in Kalifornien gibt es unterschiedlichst geprägte Klimata: von küstennahen Gebieten, in denen Trauben nur schwer reifen, bis hin zum Central Valley, in dem es grundsätzlich zu heiß für elegante Weine ist. Das der Weinbau noch in den Kinderschuhen steckt, zeigt sich auch daran, dass bisher nur im Napa Valley und im Sonoma Valley die Spitzenlagen identifiziert und mit Reben bepflanzt wurden. Doch bereits jetzt werden Cool-Climate-­Regionen ausfindig gemacht und, wie in Washington, vortreffliche, elegante Weine hergestellt.


Chile und Argentinien


Es sind unumstritten die beiden bekanntesten und wichtigsten Weinbauländer Südamerikas. Ihre Geschichte beginnt bereits vor über 300 Jahren als spanische Eroberer mit der Kolonialisierung Südamerikas begannen. Jede neue Mission legte sofort einen eigenen Weinberg an, man benötigte Messwein. Die heutige Rebfläche von Chile beträgt ca. 120.000 ha in Argentinien ist die Rebfläche mit ca. 220.000 ha fast doppelt so groß.


In beiden Ländern sind die klimatischen Bedingungen stark durch das Küstengebirge geprägt. Durch die Anden entstehen thermische Winde, die hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zur Folge haben, so haben die Trauben eine längere Reifeperiode und stärkeren Terroirausdruck. Die Böden sind sehr karg und aufgrund der sehr seltenen Niederschläge extrem trocken. Einige Winzer gleichen dies aus, indem sie den Wasserzufluss aus den Anden nutzen und in ihre Weinberge umleiten. Ein großer Vorteil, den die Trockenheit mit sich bringt: nur wenig Pflanzenschutzmittel werden benötigt, was sich wiederum positiv auf die Qualität der Weine auswirkt.


Aufgrund der geographischen Abgeschiedenheit Chiles durch das hohe Gebirge, den pazifischen Ozean und der Atacama-Wüste wurde das Eindringen der Reblaus verhindert. So sind immer noch große Flächen mit wurzelechten Reben vorhanden.


Südafrika


In der atemberaubenden Landschaft rund um Kapstadt befinden sich die Weinbaugebiete Südafrikas. Die Rebflächen von rund 100.000 ha sind vergleichbar mit den Rebflächen Deutschlands. Sie liegen in der Kapregion in vielen kleinen Tälern, die von Bergketten geschützt werden. Durch die Nähe zum Meer werden die Sonnenintensität und die Temperaturen abgemildert und die Weine behalten ihre frische Aromatik. Neben der ausgesprochenen Schönheit ist Südafrikas Landschaft extrem abwechslungsreich, was zu einer Vielzahl an unterschiedlichen Terroirs führt.


Während im 18. Jahrhundert Kapweine ein Exportschlager waren und in Europa stark gefragt waren, brachen diese Beziehungen im 20. Jahrhundert weitgehend ab. Aufgrund der bis 1992 dauernden Apartheid wurden gegen südafrikanische Produkte Handelssanktionen verhängt. Nach der Einführung einer demokratischen Regierung öffnete sich der Weinbau. Die Winzer nutzten den Zugang zu frischem, gesunden Rebgut und bepflanzten unter Berücksichtigung der internationalen Nachfrage viele neue Rebflächen.


Auch wenn die Weinproduktion in Südafrika nicht so stark eingeschränkt ist wie beispielsweise in Frankreich, wo nur bestimmte Rebsorten zugelassen sind, werden die Gesetzte streng durchgesetzt. In Anlehnung an europäische Standards wurden Herkünfte und Regulierungen der Anbauflächen festgelegt. So garantiert die verantwortliche Wine & Spirt Borad die Herkunft eines Weines, wenn diese auf dem Etikett angegeben wird.

Der deutsche Wein lebt zum einen von der langen Tradition und den zahllosen erfahrenen Winzern/innen im Land. Seit einigen Jahren zieht aber ein frischer Wind durch die deutschen Weinberge.


Die „jungen Wilden“ wie man die neue Generation der Branche auch gerne nennt verbindet den traditionellen Weinbau mit neuen Ideen und Techniken.


Immer mehr Spitzenweine entstehen, die Böden und Reben werden durch neue Erkenntnisse zunehmend geschont, gleichzeitig wurde aber auch der Export deutscher Weine angekurbelt.


Die Lebenskultur in Deutschland wird heute, mehr denn je, mit der deutschen Wein- und Esskultur verbunden.


Deutsche Weine sind aus den Spitzen- Hotels und Restaurants nicht mehr wegzudenken.


Wie man schon auf der nebenstehenden Landkarte erkennen kann, wird in Italien auf fast der gesamten Fläche Wein angebaut dadurch findet man in Italien eine große Vielfalt an Weinen die um, überhaupt noch einen Überblick zu behalten, nach strengen Regeln klassifiziert sind: DOP - DOCG - IGP - DOC - IGT.


Während DOCG (ca. 6% Marktanteil) die qualitativ besten Weine kennzeichnet, bezeichnet man als DOC Weine (ca. 23 % Marktanteil), Weine aus einer kontrollierten Herkunft (ca. 325 DOC-Gebieten). Heute werden diese beiden Bezeichnung unter DOP zusammengefasst.


Typische „Landweine“ werden mit IGT oder IGP gekennzeichnet, wenn sie z.B. die strengeren Auflagen von DOCG und DOC nicht ganz erfüllen können. Die italienischen Tafelweine sind mit VdT gekennzeichnet (sie tragen keine, Bezeichnungen wie Jahrgang oder Rebsorte auf dem Etikett) werden aber trotzdem nach den bekannten Standards hergestellt.

Auf der iberischen Halbinsel wird seit Urzeiten Wein angebaut und bereits durch die Seefahrer in alle Welt gebracht. Die spanischen Bodegas (Weinkeller) stehen heute mit tollen Weinen ebenfalls mit an der Spitze der internationalen Weinliga. Einige Bezeichnungen sollte man sich merken: „Vino Tinto“ (Rotwein), „Vino-Blanco“ (Weißwein) und als „Vino Rosado“ bezeichnet man den Rosé-Wein.


Wenn Sie einen preiswerten Tischwein suchen, orientieren Sie sich am Begriff: „Vino de mesa“. Ein mind. zwei Jahre gereifter Wein (davon mind 6 Monate im Eichenholzfass) erkennt man u. a. am Begriff: „Crianza“, während ein drei Jahre gelagerter Wein (davon mind. 12 Monate im Eichenholzfass) als „Reserva“ angeboten wird. Der „Gran Reserva“ wurde 5 Jahre (davon 2 im Eichenholzfass) gelagert.

Die Bandbreite portugiesischer Weine ist enorm. Die Vielfalt an Sorten aus Weiß- und Rotwein, mit fast unausprechlichen Namen wie Gouveio, Carvallha, Rufet oder Bastardo ist groß aber auch die Qualität dieser Weine lässt keine Wünsche offen.


Man könnte, wenn es wirklich wollte und dabei an die vielen autochtonen Weinsorten in Portugal denkt, die bis heute noch unerkannt sind von einem „Wein-Entwicklungsland“ sprechen aber das ist zu kurz gesprungen. Weine aus Portugal sind ein Geheimtip für Kenner und Geniesser.


Die besten Botschafter der Weine aus Portugal in der ganzen Welt sind aber ohne Frage „Madeirawein und Portwein“. Auf Madeira die Rebsorten: Tinta Negra, Malvasia, Sercial, Verdelho und Boal, angebaut.

Wer heute noch versucht, den französischen Wein philosophisch zu umschreiben, kommt automatisch auf den Leitspruch zu sprechen: „Leben wie Gott in Frankreich“.


Auf unserer Erde ist Frankreich ist die Weinbauregion schlechthin. Der Erfolg französischer Weine ist keine Frage von Quantität sondern ausschliesslich von Qualität, die auf einer Rebfläche von über 950.000 ha erzeugt wird.


In Frankreich ist Wein ist eine Art Grundnahrungsmittel, das man in der Regel zum essen zu sich nimmt.


Frankreich ist mit recht stolz auf seine Weinkultur und wir sind stolz das wir Ihnen diese Weine anbieten können.


Wenn man an Wein aus Österreich denkt, denkt man zuerst an den „grünen Veltliner“ der mit einem Marktanteil von ca. 30% wohl bekannteste Wein de Landes aber das Land hat viel mehr zu bieten: Muskateller, Grauburgunder, Bouvier, Neuburger und viele andere tolle Rebsorten.


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